Strotzbüsch residency:
Zofia Reznik
art theory research
dancing with wild plants
2.09.- 8.09.2024
with kind support:
Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
Die Performance von Zofia Reznik führte die Teilnehmenden auf einem Spaziergang vom Garten des Ateliers in die Wälder und Wiesen der Umgebung und vermittelte ihre künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Pflanzen.
Ein zentrales Element dieser Erfahrung war der Tanz mit den Wildpflanzen der Vulkaneifel. Der Übergang von verbalen Ausdrucksformen in verschiedenen Sprachen zur nonverbalen Kommunikation über Sinne und Bewegung. Ein Konzept, das die Kunsthistorikerin im Rahmen ihrer Dissertation entwickelt hat. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, die Bewegungen der Pflanzen zu erspüren und gleichzeitig sensibel für ihre Bedürfnisse zu werden. Dadurch konnte sich jeder Einzelne seiner eigenen Wünsche bewusst werden. Obwohl dieses Angebot als ungewöhnlich empfunden werden konnte, war spürbar, dass jede Person diese Erfahrung individuell gestaltete. Es wurde eine kollektive Erfahrung vermittelt, eine Verbindung mit der Umwelt, die als ökosexuell beschrieben werden kann. Es entstand ein Gefühl der bewussten Liebe zu den Wildpflanzen, das die Teilnehmenden miteinander teilten. Diese Erfahrung förderte nicht nur das Bewusstsein für die Natur, sondern auch die Verbindung zwischen Mensch und Pflanze, was zu einem tiefen Verständnis und Respekt für die Umwelt führte.
Ein zentrales Element dieser Erfahrung war der Tanz mit den Wildpflanzen der Vulkaneifel. Der Übergang von verbalen Ausdrucksformen in verschiedenen Sprachen zur nonverbalen Kommunikation über Sinne und Bewegung. Ein Konzept, das die Kunsthistorikerin im Rahmen ihrer Dissertation entwickelt hat. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, die Bewegungen der Pflanzen zu erspüren und gleichzeitig sensibel für ihre Bedürfnisse zu werden. Dadurch konnte sich jeder Einzelne seiner eigenen Wünsche bewusst werden. Obwohl dieses Angebot als ungewöhnlich empfunden werden konnte, war spürbar, dass jede Person diese Erfahrung individuell gestaltete. Es wurde eine kollektive Erfahrung vermittelt, eine Verbindung mit der Umwelt, die als ökosexuell beschrieben werden kann. Es entstand ein Gefühl der bewussten Liebe zu den Wildpflanzen, das die Teilnehmenden miteinander teilten. Diese Erfahrung förderte nicht nur das Bewusstsein für die Natur, sondern auch die Verbindung zwischen Mensch und Pflanze, was zu einem tiefen Verständnis und Respekt für die Umwelt führte.
Zofia Reznik's performance led the participants on a walk from the studio garden into the surrounding woods and meadows and conveyed her artistic and scientific exploration of plants.
A central element of this experience was dancing with the wild plants of the Volcanic Eifel. The transition from verbal forms of expression in various languages to non-verbal communication via the senses and movement. A concept that the art historian developed as part of her dissertation. The participants had the opportunity to feel the movements of the plants and at the same time become sensitive to their needs. This enabled each individual to become aware of their own wishes. Although this offer could be perceived as unusual, it was noticeable that each person was shaping this experience individually. A collective experience was conveyed, a connection with the environment that can be described as ecosexual. A feeling of conscious love for the wild plants emerged, which the participants shared with each other. This experience fostered not only an awareness of nature, but also a connection between humans and plants, leading to a deep understanding and respect for the environment.
A central element of this experience was dancing with the wild plants of the Volcanic Eifel. The transition from verbal forms of expression in various languages to non-verbal communication via the senses and movement. A concept that the art historian developed as part of her dissertation. The participants had the opportunity to feel the movements of the plants and at the same time become sensitive to their needs. This enabled each individual to become aware of their own wishes. Although this offer could be perceived as unusual, it was noticeable that each person was shaping this experience individually. A collective experience was conveyed, a connection with the environment that can be described as ecosexual. A feeling of conscious love for the wild plants emerged, which the participants shared with each other. This experience fostered not only an awareness of nature, but also a connection between humans and plants, leading to a deep understanding and respect for the environment.